wir über uns und kunst

Der Ansatz des Psychologen:

Was bringt einen Rechtsanwalt und einen Psycholgen dazu, eine Galerie in Wuppertal zu gründen? Es können wohl nicht vorrangig monetäre Überlegungen sein. Wuppertal scheint im Zuge der systematischen Beseitigung des Mittelstandes ins Schwimmen gekommen zu sein. Viele Mittelständler in der Region mussten dichtmachen, weil Ihnen die Möglichkeit, Ihr Eignenes weiterzufinanzieren, verloren ging. Und darunter leidet vielleicht auch die Kunst. In dieser Gesamtagonie fehlt ein Impuls, ein Funke. Und darin sehen wir unsere Aufgabe. Eine positive Atmosphäre und einen Raum zu schaffen in der sich Kunst wieder frei austoben kann. Das ist unsere Aufgabe. Bringen wir die Band zusammen. An dieser Stelle möchte ich alle “Mieter” aus dem w-tec in Wuppertal einladen sich unserem illustren Kreis anzuschliessen und in den gemeinsamen Diskurs um Kunst einzutreten.

Der Ansatz des Praktikers:

„Über Kunst zu reden ist das Eine, sie zu organisieren ist das Andere“.
Als Produkt- und Eventmanager sowie als professioneller Organisator suche ich immer neue Wege. Mit der Integration der Geschäftsfelder in die Bereiche Sport, Kultur und Industrie gilt es, die Kreativität und Zuverlässigkeit für Kommunikation aller Art zu sichern.

Endlich ist es uns gelungen den „Macher“ der letzten vier erfolgreichen Ausstellungen im W-tec, aus dem Dunkel in das Licht zu holen.

Der Ansatz des Juristen:

“Kunst ist für alle da.” Leider sieht die Realität anders aus. Die Kunst hat sich zeitweilig von der Bevölkerung entfernt und diese hat ihr den Rücken zugekehrt. Ich sehe gerade in unserer Eigenschaft als fachfremde Galeristen mit (berufsbedingt (?)) völlig unterschiedlichen Herangehensweisen die Chance, die verloren gegangene Verbindung wieder herzustellen. Kunst sollte nicht einem kleinen, elitären Kreis vorbehalten sein. Das Recht auf Kunst steht jedem zu.