Wenn die Lösung doch bloss so einfach wäre

09. Mai 2009

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Lieber Leser,

bitte verstehen Sie mich nicht falsch. Das alles mag auf den ersten Blick nicht ganz ernst sein, ist es aber auf den zweiten Blick. Das ist letztlich, was ich mir ganz persönlich für Opel wünsche eine zweite staatliche Institution für Mobilität in Deutschland. Mit ähnlichen Strukturen und Spirit. VW und Opel waren immer erbitterte Rivlaen. Könnte das nicht viel besser aussehen durch diese rosarote Brille betrachtet: Einfach Geld vom Staat für ein innovatives Umstrukturierungs- und Modellkonzept bekommen und damit die Arbeitsplätze von vielen Arbeitern retten. Ich habe Hochachtung vor jedem der Väter der seine Familie ernähren muss und Respekt vor ihm, weil er auch in schwierigen Zeiten nicht einfach den Schwanz einklemmt - sondern alles gibt, was er geben kann - und hoffz das Qualität sich durchsetzt.
Ich finde hier kann die Bundesregierung gerne mal tätig werden und Steuergelder sinnvoll anlegen, indem Sie in Opel investiert. In Banken wird ja schließlich auh investiert und Opel ist zweifelsohne ein Erfolgsrezept. Auf zwei Eigenschaften reduziert waren die Modelle durch die Zeitenn hindurch charakterisiert durch Langlebigkeit, Fahrkomfort, Sparseimkeit und günstige Reperaturen. Ja tschuldigung, das sind nur Erfahrungen eines Astra Fahreres Modell G (hm das klingt ja marketingtechnisch echt ausgefeilt).

Bei Interesse führe ich die Serie weiter. Also bitte einfach fleissig kommentieren.

Viel Spaß
Boris

Der Opel Rettungs-Plan

08. Mai 2009

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Persönlich war es für einfach ein Spaß zu überlegen wie Opel noch zu retten ist. Fest steht jedenfalls, es ist die Hommage an einen soliden deutschen Autobauer mit anglizistischen Hintergrund. Autos wie der Opel Admiral mit 8 Liter US Maschine muss unvergessen bleiben. Andere Highlights waren der Opel GT, der Kapitän, der Kadett, der Insignia und alle anderen wie der Astra und Kadett usw. auch.
Außerdem dachte ich mir Retro Look ist in und warum werden in Deutschland der Wiege der automobilen Kultur nicht endlich wieder schöne Autos mit moderner Technik gebaut. Ein Krampf ist das. Ich liebe meinen Astra ein ungemein zuverlässiges Auto das Fahrfreude vermittelt, aber die totalen visuellen Kracher sind für mich die schönen 70er Jahre Modelle, muss irgendwas mit meiner persönlichen Lebensgeschichte zu tun haben. Und damit Rüsselsheim endlich aufwacht, hoffentlich nicht in italienischen Familienbesitz übergeht (oder ist das Ende garnicht so schlecht, dann werden alle vielleicht noch zuverlässiger). Ich bin gespannt wie es ausgeht und vertreibe mir dabei die Zeit mit weiteren lustigen Comicseiten.

Arbeitstechnisch gesehen (bitte nur bei Interesse weiterlesen) dauert die Umsetzung eines solchen Projektes ca. 7 Arbeitstage (die Zeit für die Vor- und Weiterentwicklung der Charaktere nicht eingerechnet

Wer so was malt, der muss bekloppt sein.

08. Mai 2009

Damit ist auch schon alles gesagt zum brandneuen DrPimpslab.com Comic. 3 Seiten in schwarz-weiss totales Lesevergnügen (durchaus mit dem Buch vergleichbar). Also egal, ob Sie jetzt lieber Bücher oder die Bild-Zeitung lesen, hier ist für alle was dabei (mindestens 2 Seiten mit vielen Wörten zur deutschen Wirtschaftspolitik.
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Viel Spaß beim Lesen
Herzlichst Ihr
Boris Weinrich

Haralds Klangplantage unterstützt Wuppertaler palastrevolte

17. Mai 2008
Haralds Klangplantage unterstützt Wuppertaler palastrevolte

Wir freuen uns Sie auf unserer nächsten Medissage am 06.06.2008 begrüssen zu dürfen.
Das besondere Highlight - das Konzert von Haralds Klangplantage. Konzert und Medissage beginnen ab 19.30 Uhr im Technologiezentrum W-tec in Wuppertal,
Lise-Meitner-Strasse 1-9, 42119 Wuppertal
Einlass 19.30 Uhr, das Konzert beginnt um 20.00 Uhr.
Eintritt zur Medissage ist frei, Konzerteintritt 8,50 Euro
haralds klangplantage palastrevolte konzert wuppertal galaerie kunst

Schon wieder Palastrevolte im Technologiezentrum

24. März 2008

«Collagen
des Lebens -
Die Masken der Kunst»

Die zweite Vernissage der Palastrevolte „Collagen des Lebens - die Masken der Kunst“ knüpft an die erfolgreiche erste Ausstellung an und eröffnet auf einer Gesamtfläche von über 900qm die Pforten für Kunstliebhaber und -interessierte.
Die feierliche Ausstellungseröffnung startet am Donnerstag, dem 24.04.2008 ab 16.00 Uhr in den Räumen des Technologiezentrums W-Tec unweit der bergischen Universität Wuppertal, Lise-Meitner-Strasse 1-9, 42119 Wuppertal.

Birgit Sierra

Der Titel der aktuellen Ausstellungsreihe “Collagen des Lebens-die Masken der Kunst“ beginnt mit der Vernissage am 24.04.2008. Als weiteren Höhepunkt wird es ein Live-Konzert von Haralds Klangplantage am 06.06.2008 geben. Das Highlight der Abschlußvernissage am 18.08.2008 bildet die Kunstauktion zugunsten der Transplantationshilfe e.V. im Rahmen der Initiative „Deutschland-Land der Ideen“.

Kathrin Franckenberg

Kunst ist immer eine besondere Form der Selbstdarstellung, die sich in opulente Gewänder hüllt und oft erst auf den zweiten Blick ihre wirklichen Geheimnisse offenbart. Und genauso wie das Theater macht auch Kunst uns durch Verkleidung - Maskerade neugierig, das Werk und das Leben des Künstlers zu entdecken. Auf diesem collagenhaften Pfad in das Zentrum der Kunst begleitet die Palastrevolte in der aktuellen Ausstellungsreihe.

Mit rund 300 Werken zeitgenössischer Kunst unterschiedlicher Stilrichtungen und Techniken verleiht die Kunstausstellung dieser Thematik eine ganz besondere Form.

Thomas Eiffert

Neben Collagen werden Illustrationen, Comickunst und Gemälde von Fotorealismus über Symbolismus, Expressionismus bis hin zu abstrakter Kunst gezeigt. „Mit einer derartigen Ausstellung hat Wuppertal bestimmt nicht gerechnet, es wird so einige Überraschungen geben.“ so Christian Ihmann, der zweite Kopf der Galerie palastrevolte.

Martina Porbeck

Das Live-Konzert findet am 06.06.2008 statt. Höhepunkt bildet die Vertonung eines Werkes aus der Ausstellung. Musikgenuss der besonderen Art - Haralds Klangplantage. So außergewöhnlich der Name, so ungewöhnlich sind auch die einzigartigen Instrumente wie Kalimba, denen Wolfram Cramer von Clausbruch und Tobias Becker außerirdisch anrührende Musik entlocken.

Die Galerie palastrevolte fördert seit Bestehen 2007 junge Kunst unterschiedlicher Stilrichtungen in der Bergischen Region und Umgebung im Dialog mit Freunden und Förderern.
Karten zur Vernissage können Sie per Mail oder Telefon reservieren
Elektronische Mail: kunstgalerie(at)palastrevolte.de, Telefon: 0202-3171-3154
Öffnungszeiten mo - fr: 8.30 Uhr – 16.30 Uhr

Es muß weitergehen, es wird weitergehen.

06. Januar 2008

Liebe Wuppertalerinnen und Wuppertaler.
Es ist Zeit ein Jahr nach Bestehen der Palastrevolte ein Resumè zu ziehen. Sicher ist eines: es gab gute und schlechte Zeiten und ich freue mich auf die Zukunft. Die nächste Austellung ist somit für April/Mai fest eingeplant. Den aktuellen Termin wird es wie immer hier geben.
Was mir im letzten Jahr gefallen hat, war die Atmosphäre der ersten Vernissage und die Künstler. Was mir nicht gefallen hat liebes Wuppertal ist Deine Herangehensweise an Neues. Als kölner Ausländer ist schwer nachvollziehbar wie langsam man sich hier an Neues herantraut, das außerhalb des eignen Lebensmittelpunktes liegt. Ich glaube die palastrevolte hat mit der eigenen künstlerischen Auswahl ins Schwarze getroffen.

Eine Revolte stört sich nicht der Reibung.

Somit möchte ich denn zur nächsten Austellung selbt die Werbetrommel rühren. Der Titel lautet “KONTRASTE DER KUNST” und inhaltlich wird es wieder denselben anspruchsvollen Mix wie beim letzten Mal geben. Wenn irgendein Künstler aus der Region sich vom Thema angesprochen fühlt, bitte einfach mailen. kunst(a)palastrevolte:de (bitte diese Mailadresse nicht einfach kopieren). Den thematischen Schwerpunkt werden Comics legen und “Alltagskunst”. Seid gespannt es wird wieder verwegen.

Bis dahin verbleibe ich mit den besten Grüßen aus Wuppertal. All unseren jetzigen und zukünftigen Kunden und Interessierten wünsche ich ein gutes, gesundes und glückliches Neues Jahr 2008 und Dank ans w-tec und allen Förderern. In disem Sinne “Let it roll!”

Boris

kreativität

18. Juli 2007

«Good girls go to heaven, bad girls go whereever they want!»

-Eve Eleven, Ace of spades

Die Kreativität ist der Schlüsel zur Kunst. Wenn die Gedanken frei fliessen erschliessen sich Formen und bildliche Prozesse. Die Kompositionn des Bildes, die Darstellungsweise des Werkes, seine Hauptakteure und sein Licht und Schattenspiel.

Das ist es, was Kunst so spannend macht, der Prozess der Entstehung, der Anpassung, Modifikation und Korrektur.
Das Endprodukt hat am Anfang meist nur eine ungefähre Form, die sich verselbstständigt und verändert.

Meine Auffassung von Kunst als Galerist

30. März 2007
“Ein wirklich unvoreingenommenes Urteil kann man nur über Dinge abgeben, die einen nicht interessieren, und das ist zweifellos der Grund, dass unvoreingenommene Urteile immer wertlos sind.” - Der Kritiker als Künstler, Szene 2 / Gilbert

- Der Kritiker als Künstler, Szene 2 / Gilbert “Durch Kunst und nur durch Kunst erreichen wir Vollkommenheit; Durch Kunst und nur durch Kunst entgehen wir den grauenhaften Gefahren des Alltags.” Oscar Wilde

  • “Ein Gedanke, der nicht gefährlich ist, ist nicht wert, überhaupt ein Gedanke zu heißen.” - Der Kritiker als Künstler, Szene 2 / Gilbert
  • (Original engl.: “An idea that is not dangerous is unworthy of being called an idea at all.”)

Öffentliche Palastrevolte

23. März 2007

Die Vorstellung der Künstler, die an der Ausstellungseröffnung am 22. April 2007 teilnehmen werden, führte sogleich zu einem aufschlussreichen Diskurs über die Frage, ob sich Kunst den wirtschaftlichen Interessen der Mieter zu unterwerfen hat. Die erste Präsentation der Wuppertaler Kunstgalerie Palastrevolte in den heiligen Hallen des Technologiezentrums W-tec vor etwa 50 Mietern des Hauses war ein voller Erfolg.
Während einige Mieter die Auffassung vertraten, die Ausstellung in Wuppertal müsse es unter allen Umständen vermeiden, bei (potentiellen) Kunden als anstößig oder politisch unkorrekt empfunden zu werden, hielten andere aus dem Stehgreif flammende Reden für die Kunstfreiheit.

Wir danken allen Teilnehmern dieser spontanen Diskussionsrunde und freuen uns darüber, dass auch im Jahre 2007 Kunst in der Lage ist, bei ihren Betrachtern derartige Emotionen und Kontroversen auszulösen. Liebe Mieter, macht weiter so und erfreut uns mit einem breiten Spektrum an unterschiedlichen Meinungen.

Engels Palastrevolte

20. Februar 2007
“Die Menschen haben sich bisher stets falsche Vorstellungen über sich selbst gemacht…”

“…von dem, was sie sind oder sein sollen. Nach ihren Vorstellungen von Gott, von dem Normalmenschen usw. haben sie ihre Verhältnisse eingerichtet. Die Ausgeburten ihres Kopfes sind ihnen über den Kopf gewachsen.”

- Die deutsche Ideologie. Marx/Engels, MEW 3, S. 13, 1846/1932

Ja liebe Leute, das hat ein echter Wuppertaler Junge seinerzeit gesagt und irgendwie charakterisiert das auch heute noch den Zeitgeist. Denn ja, wir leben alle in unseren Vorstellungen - und ja, manchmal kann die Vorstellung zur Realität werden - beginnt sie in unseren Sinnen zu leben.

Was nun hat das mit der palastrevolte zu tun? Nun das ist, wie wir uns verstehen: als Sprachrohr für künstlerische Vorstellungswelten und Innen-Ansichten.

Was wir mit Engels garnicht teilen ist die Ansicht, daß alles, was wir uns vorstellen, automatisch falsch ist - es ist vielmehr individuell gefühlvoll eingefärbt.

Diese Vielfalt zu wahren ist unser Anliegen unsere Philosophie.